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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Demnächst: The Poriomaniacs - Capital Porios - Cover Reveal

Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.

Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer neuen CD. Nur kurz wollen Sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg, doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.


Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch? All diese Fragen beantwortet Capital Porios.

Capital Porios - ein Chick-Lit-Krimi - erscheint im Januar 2015.

Serienkiller-Challenge - erfolgreich abgeschlossen



Am 28. Dezember las ich das letzte (39.) Buch der Challenge aus … somit sind jetzt alle 12 Serien gekillt. Zumindest fürs Erste. Einige dieser Serien werde ich auch in Zukunft verfolgen, bei mindestens zwei bin ich mir da nicht so sicher (Elizabeth George und Jo Nesbø).

Und das waren die Challenge-Bücher der letzten 3 Monate:

Gabriella Wollenhaupt - Grappa sieht rosa
Elizabeth George - Glaube der Lüge
Peter James - Want You Dead
Nicci French - Thursday’s Children
Jo Nesbø - Die Larve
Sue Grafton - B is for Burglar
Jo Nesbø - Koma
Gyles Brandreth - Oscar Wilde and the Murders at Reading Gaol
Elizabeth George - Nur eine böse Tat

Sue Grafton - W is for Wasted

Montag, 29. Dezember 2014

Montagsfrage: Neuerscheinungen 2015


Die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen lautet:

Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch 2015 besonders?

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was in 2015 so alles ansteht. Wie immer werde ich einfach lesen, was mir grad in die Finger kommt. Irgendwelche Veröffentlichungstermine, auf die ich sehnsüchtig warte, gibt es also nicht ...

Außer natürlich meinen eigenen, aber wann genau Tin Pan Alley und Capital Porios endlich das Licht der Welt erblicken dürfen, ist noch nicht ganz klar ...

Demnächst: The Poriomaniacs - Tin Pan Alley - Cover Reveal



London wird von einer seltsamen Diebesserie heimgesucht: Jemand klaut ausschließlich Gitarren, die einst Jimi Hendrix gehörten.

Als Debbie und Myra während eines Kurzaufenthalts in London von diesen Diebstählen erfahren, ist es vorbei mit dem eigentlich geplanten Erholungsurlaub. Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie setzen sie alles daran, den Gitarrendieb dingfest zu machen.

Tin Pan Alley - eine Poriomaniacs-Kurzgeschichte - erscheint im Januar 2015.

Freitag, 26. Dezember 2014

Leseprobe: The Poriomaniacs - Wicked Weimar



FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN
(An die Freude)
 
»Ohmeingottistdasgeil«, rang Debbie nach Luft und nach Worten.
»Nu hyperventilieren se ma nich gleich«, versuchte Kyla sie zu beschwichtigen.
Vergeblich. Mit seligem Lächeln auf den Lippen beugte Debbie sich über den Schreibtisch und be­trachtete den Globus, die elegant geschwungene Uhr, die Kerzenleuchter, das filigrane gläserne Tinten­fässchen, die hölzerne Tabaksdose mit der Perlmutt­scheibe auf dem Deckel, das aufgeschlagene, in alt­deutscher Schrift gesetzte Buch und schließlich das Manuskriptblatt, das da lag als wäre der Verfasser ge­rade erst von seiner Arbeit aufgestanden, hätte diese nur kurz unterbrochen und würde jeden Moment wie­der zur Tür hereinkommen und wäre nicht schon seit zwei­hundert Jahren tot. Sogar der Federkiel lag noch da, quer über dem Monolog der Marfa aus dem zwei­ten Akt des Demetrius. Man musste schon genau hin­sehen, um zu bemerken, dass keine feuchte Tinte am Federkiel klebte und dass die Manuskriptseite nicht das Original sondern ein Faksimile war und unter Glas lag.
Debbie konnte sich kaum losreißen. Langsam ließ sie ihren verzückten Blick wandern. Die drei grünen Bü­cherregale an der Längsseite des Raumes, der Klingel­zug, das schmale Bett ...
»Wie die zu vier Kindern gekommen sind, würd mich auch mal interessieren«, unterbrach Kyla äußerst pro­fan Debbies Gedankengang.
Kylas Blick ruhte ebenfalls auf dem handtuchschmalen Bett, das in der Ecke hinter Schillers Schreibtisch stand.
Empört funkelte Debbie sie an. »Denkst du eigentlich immer nur ans Poppen? Spürst du nicht den Hauch der Geschichte, der uns hier umweht?«
»Hm, ja, 's zieht 'n bisschen ... Sind Sie denn bald mal fertig mit Kucken? Können wir denn bald mal ge­hen?«, quengelte Kyla.
»Kulturbanausin.« Debbie rümpfte die Nase. »Sie kön­nen ja schon allein ins Hotel gehen - ich schau mir das hier ganz genau an.«
Sie steckte ihr immer noch gerümpftes Näschen ganz tief in ihr neu erworbenes Buch Schillers Wohnhaus in Weimar.
»Ich mein, die Gitarre, die nebenan an der Wand hängt, ist ja wohl nur geil«, lenkte Kyla ein. »Die geh ich mir mal eben nochmal ankucken.«
Debbie folgte Kyla in das sogenannte Gesellschafts­zimmer, die Nase immer noch tief in ihrem Buch ver­graben.
»Die haben Gitarre damals Guitharre buchstabiert«, verkündete sie, »und das Teil ist aus Ahorn-, Fichten- und Ebenholz.«
»Die isch ja sooo kloi«, trällerte Kyla begeistert und legte den Kopf schief, um die seltsamen dicken Saiten besser betrachten zu können.
Debbie blickte von ihrem Buch auf. »Also ich könnt da nicht drauf spielen. Du?«
Kyla schüttelte den Kopf so heftig, dass ihre langen rotbraunen Haare nur so flogen. »Nee, aber Myra bestimmt. Die kann alles spielen, wenn's nur genug Saiten hat.«
Debbie hatte mittlerweile weiter in ihrem Buch ge­blättert. Plötzlich lachte sie auf. »Das muss ich dir vor­lesen: Schillers Sohn Karl hat über seinen Vater ge­schrieben ... da er selten zu Mittag wegen des späten Auf­stehens aß, verband er das Mittag- und Abendessen gewöhn­lich.«
Kylas Augen wurden ganz rund vor Staunen. »Ich hätte nie gedacht, dass es etwas gibt, was ich mit Friedrich Schiller gemeinsam habe!«
Kyla vergaß sogar, dass sie vor ein paar Minuten noch gedrängelt hatte und spähte über Debbies Schulter in das Buch. Aufmerksam studierte sie den Lageplan des zweiten Stockwerks. »Da, im Schlafzimmer und im Ankleideraum waren wir noch nicht.«
Einträchtig wanderten die beiden in Schillers Schlaf­zimmer, dass jedoch zu ihrer beider großen Enttäu­schung bis auf ein Bild und eine eindeutig moderne Stehlampe leer war. »Aber 'ne schücke Tapete«, kommentierte Kyla, die langsam doch auf den Ge­schmack kam.
Im Ankleideraum studierten sie gründlich Schillers Kleiderliste aus dem Jahr 1804, die im Buch abge­druckt war.
»Nein, kuck dir mal das an! Ein Paar lederne Hosen - Lederhosen, Gitarre anner Wand, spät aufstehen - der Typ war 'n Rocker!« Kyla kriegte sich kaum noch ein vor Begeisterung. »Langsam wird mir der Knabe sympathisch! Schade, dass er schon tot ist, ich tät ihm glatt 'ne Freikarte für unser Konzert spendieren.«
 
Am übernächsten Abend würden The Poriomaniacs, die Band von Deborah Lorenz-Feldtkeller, Leadgesang und Rhythmusgitarre, und Kyla-Glädje Sylvass, Lead­gesang und Bass, ein Konzert im Congress Centrum Neue Weimarhalle geben.
Da die kulturbegeisterte Debbie, deren Geschmack extrem weitgefächert war und von Shakespeare bis Quentin Tarantino reichte, noch nie in Weimar ge­wesen war, aber unbedingt einmal auf Schillers und Goethes Spuren wandeln wollte, hatte sie diese sehr frühe Anreise geplant.
Kyla fiel zwar - wie von Debbie richtig festgestellt - eher in die Kategorie Kulturbanausin, hatte sich aber spontan zum Mitkommen entschlossen, als sie im Internet Fotos des Fünfsternehotels sah, das als poriomanisches Domizil in Weimar auserkoren war.
»Bauhaus, Goethe, Schiller und den ganzen andern Kram, von dem du so schwärmst, kannste behalten, aber dieser Whirlpool schreit geradezu nach mir! Und bevor die Tour weitergeht noch zwei Tage Entspan­nung im Luxushotel sind mir grad recht!«
Die Poriomaniacs hatten bereits zwanzig Konzerte ihrer aktuellen Tour absolviert. Bei ihren beiden ersten großen Tourneen hatten sie jeweils über dreißig Kon­zerte am Stück gespielt und immer nur hie und da einen Day Off eingestreut. Der ging dann meistens für die Anreise zum nächsten Konzertort drauf. Solche Strapazen wollten sie sich nicht wieder antun, darum hatten sie diesmal ihre Tour in zwei Teile unterteilt und zwischendurch zwei Wochen Konzertpause eingeplant.
Doch Urlaub war für die Poriomaniacs trotzdem nicht angesagt gewesen in diesen vierzehn Tagen. Vor ein paar Tagen war die zweite Singleauskopplung aus ihrer neuen CD Hot & Bothered erschienen, ein Song mit dem Titel Love is a Lonely Business. Natürlich musste ein Videoclip gedreht werden und diverse TV-Shows wurden mit der geballten poriomanischen Anwesen­heit beehrt. Vervollständigt wurde das Quartett durch Lead­gitarristin Myra Kuhn und Schlagzeugerin Stella Marconi, die beiden würden aber erst am Tag des Konzertes in Weimar eintreffen. Myra und Stella wollten sich vor dem ersten von vierzehn weiteren Konzerten noch ein wenig zu Hause erholen - und Kyla eben im Fünfsternehotel.
 
Und so hatten Debbie und Kyla also heute Mittag Schlag zwölf im wunderschönen WeimarerDorint Hotel direkt am Park an der Ilm eingecheckt.
Doch aus Kylas Entspannungsplänen wurde vorerst nichts, denn Debbie hatte sie dann doch gnadenlos mitgeschleift, als es an die Erkundung des Klassiker­städtchens ging. Als allererstes stand natürlich ein Be­such im früheren Wohnhaus des von Debbie so leidenschaftlich verehrten Friedrich Schiller auf dem Plan. Und da Debbie alles ganz genau betrachtet hatte, zwei komplette Rundgänge durch das gesamte Haus gemacht und jedes Detail in ihrem Buch über das Schillerhaus nachgeschlagen hatte, hatte diese Besichti­gung natürlich wesentlich länger gedauert als Kyla eigentlich lieb war. Als die beiden wieder an die frische Luft kamen, war es bereits kurz vor achtzehn Uhr. Und während Debbie immer noch ihren schwärme­rischen Gesichtsausdruck zur Schau trug, dachte Kyla mittlerweile nur noch an eins.
»So, und wo gibt's jetzt was Essbares? Möglichst in der Nähe, Sie wissen, ich lauf nicht so gern.«
Debbie gruschtelte den kleinen Weimarstadtplan aus ihrer Handtasche, den sie im Hotel bekommen hatten.
»Wie wär's mit dem Restaurant im Hotel Elephant? Das ist gleich am Markt hier ums Eck.«
Sie setzten sich in Bewegung, doch Kyla hatte Beden­ken. »Ich glaub, das ist mir zu aufgebrezelt. MäcDoof wär mir lieber.« Irgendwas hatte Kyla heute immer zu maulen. Schon fand sie den nächsten Anlass - sie kamen an einem Café vorbei, dessen im Freien ste­hende Stühle und Tische gerade zusammengeräumt wurden und im Laden daneben drehte man gerade das Schild an der Tür um auf Geschlossen.
»Das gibt's ja wohl nicht«, ereiferte Kyla sich. Mit dramatischer Geste sah sie auf ihre Armbanduhr. »Ladenschluss achtzehn Uhr! Wo sind wir denn hier gelandet?«
»Hier zählen halt mehr die geistigen Werte und nicht so sehr das Materielle«, sinnierte Debbie.
Kyla starrte sie sprachlos und komplett genervt an. Normalerweise war Debbie die Shopperin vor dem Herrn und Ladenschluss war eins ihrer persönlichen Un­worte des Jahres aber im Moment schwebte sie min­destens fünf Zentimeter über dem Boden.
Doch dann erblickte Kyla den Marktplatz mit seinen zahlreichen Wurstbuden und war selig. In Windeseile hatte sie eine Thüringer Rostbratwurst erstanden und überzog diese großzügig mit Ketchup. Nun war es Debbie, die etwas zu mäkeln hatte. »In meinem Wei­marreiseführer steht, dass man Thüringer Rostbrat­wurst mit Senf isst, niemals mit Ketchup!«
»Mir doch egal«, schmatzte Kyla, »du bist ja nur nei­disch, weil du grad mal wieder eine deiner vege­ta­rischen Phasen hast!«
Immer noch futternd drehte sie sich im Kreis. »In welche Richtung geht's zum Hotel? Ich hab für heute genuch geseh'n von diesem malerischen Städtchen, jetz hab ich ein Date mit einem Whirlpool und der wartet schon sehnsüchtig auf mich! Morgen kommt Tommi angereist und dann hat man ja doch keine ruhige Minute mehr.«

Montag, 22. Dezember 2014

Montagsfrage zur Weihnachtszeit

Seit heute gibt es die Montagsfrage zum Thema Lesen nicht mehr von Libromanie sondern von Buchfresserchen. Und die erste Frage lautet:

Findet ihr an den Weihnachtstagen Zeit zu lesen?

Das ist ganz schnell beantwortet: Ich feiere nicht Weihnachten, da ich einer Meinung mit Eric Idle bin.

Fuck Christmas ...

Also: Ja, ich werde sehr viel Zeit zum Lesen haben.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Gelesen: The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg


Nachdem ich erst kürzlich das erste Buch der Reihe um Kate O'Hare und Nick Fox gelesen hatte (The Heist), freute ich mich natürlich sehr, als ich den neuesten Band auf Net Galley entdeckte. Und noch viel mehr freute ich mich, als meine Anfrage tatsächlich akzeptiert wurde und ich mir The Job herunterladen konnte!

The Heist hatte mir schon sehr gut gefallen, aber The Job übertrifft den ersten Band bei weitem! Schneller, mehr und besser wäre eine passende Kurzzusammenfassung meiner Meinung.

FBI-Agentin Kate O'Hare und Gauner Nick Fox, der nachdem er im ersten Band von Kate zur Strecke gebracht worden war, vom FBI als Mann für besondere Aktionen angeworben wurde, müssen in The Job einen ganz besonders großen Coup durchziehen, um den internationalen Gangster und Drogenkönig Menendez festzusetzen. 

Neben abgefahren technischen Errungenschaften (besonders gut gefiel mir natürlich diese Wohnung in London am Ende, da würde ich nur zu gerne einziehen!) wartet The Job mit zahlreichen lustigen Dialogen auf, bei denen ich teilweise laut lachen musste. Dazu kommen großartige, lebhafte Charaktere (besonders freute mich das Wiederlesen mit Willie und Boyd), tolle, abwechslungsreiche Schauplätze und ein sehr angenehmer, klarer Schreibstil.

Ohne zu viel zu verraten: Was für ein Finale! Falls dieses Buch je verfilmt wird, werden die ne Menge CGI (computer-generated images) brauchen!!!

Für mich sind diese Bücher von Janet Evanovich und Lee Goldberg wie Süßigkeiten: In höchstem Grade süchtig machend – wenn man erst einmal anfängt, kann (und will) man nicht mehr aufhören. Darum habe ich The Job auch in Rekordzeit ausgelesen.

The Job ist diesen Monat auf Englisch erschienen, einen Veröffentlichungstermin für die deutsche Ausgabe gibt es noch nicht. Aber der erste Band (Mit High Heels und Handschellen) ist bereits auf deutsch erhältlich.


Montag, 1. Dezember 2014

NaNoWriMo 2014 - Fazit

Gestern habe ich endlich meine 50.164 Wörter für den diesjährigen NaNoWriMo validieren können. War ganz schön anstrengend dieses Jahr: Nicht nur, weil ich so viele andere Verpflichtungen hatte, dass ich an einigen Tagen wirklich gar nicht zum Schreiben kam, sondern auch weil ich dieses Jahr nicht an einem Projekt geschrieben habe (nur für den NaNo etwas Neues anzufangen, machte einfach keinen Sinn), sondern als NaNo-Rebell unterwegs war und an mehreren WiPs arbeitete.

Und dass ich mich überhaupt erst am Abend des 3. November dazu entschlossen habe, überhaupt mitzumachen, half natürlich auch nicht gerade.

Aber jetzt ist es vollbracht und ich bin auch mit dem Fortschritt, den ich im November gemacht habe, sehr zufrieden: Die Kurzgeschichte ist fertig, das Drehbuch auch, bei der Romanfassung des Drehbuchs bin ich weiter gekommen als gedacht. Nur bei meinem Sachbuch habe ich das Ziel, das ich mir eigentlich gesteckt hatte, nicht erreicht. Das lag aber einfach daran, dass die Recherchen so zeitaufwändig sind - ich habe dann lieber am Roman weitergeschrieben, das ging halt einfach schneller.

Sonntag, 30. November 2014

NaNoWriMo 2014 - vorletztes Update


Der letzte Tag des diesjährigen National Novel Writing Month ist bereits angebrochen und nachdem ich ja den ganzen Monat im Rückstand war, bin ich dies noch immer.

Aber mir fehlen nur noch 2.039 Wörter und die schaff ich morgen ... garantiert ...

Außerdem wird morgen gleichzeitig der ganz große Tag sein, an dem ich endlich ein Projekt beende, an dem ich seit Jahren werkle. Natürlich immer wieder mit sehr großen Pausen, da ich mich total verrannt hatte. Aber morgen wird der Tag sein, an dem ich endlich FADE OUT tippen darf.

Aktueller Wordcount: 47.961 Wörter

Mittwoch, 26. November 2014

Gelesen: Auf den Flügeln der Angst von Catherine Shepherd




Saskia ist gestresst: Sie hat ihren Job verloren und muss nun sich und ihren kleinen Sohn als Kellnerin durchbringen. Zu allem Überfluss leidet der Kleine an einer chronischen Krankheit. Dann taucht auch noch Saskias nichtsnutziger Bruder auf und will sie anpumpen. Aus Verzweiflung nimmt Saskia an einer klinischen Studie teil … und kann bald nicht mehr zwischen Realität und (Alp)Traum unterscheiden.
Über 500 Jahre zuvor sieht sich im Städtchen Zons Bastian Mühlenberg von der Stadtwache mit zwei Morden und einem geheimnisvollen Elixier konfrontiert.
Sehr gut gefiel mir die Verwebung der Geschehnisse in der Gegenwart mit den Ereignissen im Mittelalter, vor allem in bezug auf „Rauschmittel“ damals und heute. Nicht so gut fand ich, dass die Ermittler die richtigen Schlussfolgerungen teilweise ein wenig zu schnell und zu leicht ziehen. Auch die übersinnliche Note, die das Ganze hatte, ist nicht so meins (aber das ist natürlich reine Geschmackssache).
An einigen Stellen, fand ich auch die Ausdrucksweise und den Schreibstil etwas holprig (z. B. „Schweißperlen rannten“ und wie kann man eine 1,80 m große Frau nur als „zierliche Schönheit“ bezeichnen?)
Aufgrund der zahlreichen kurzen Abschnitte mit wechselnden Erzählperspektiven liest sich das Buch sehr schnell und leicht, ist also auch gut „für unterwegs“ geeignet, wenn man nicht so viel Zeit hat.
Insgesamt ist Auf den Flügeln der Angst gute, spannende Unterhaltung für zwischendurch, vor allem natürlich, wenn man Interesse am Mittelalter hat.

PS: Sehr gut gefiel mir die Referenz zum Film „Es“ nach dem Buch von Stephen King. Allerdings kann sich Saskia bei diesem Film nicht im Kino gegruselt haben: Es handelt sich um einen TV-Zweiteiler.

Dienstag, 25. November 2014

NaNoWriMo 2014 - Update # 4



Da fährt man mal ein paar Tage weg, geht zum Zahnarzt und schwupps … ist man über 7.000 Wörter im Rückstand!

Mittlerweile hab ich zwar aufgeholt, bin aber immer noch fast 4.300 Wörter hinterher, muss mich also ranhalten!

Gestern (am 24.11.) drei Word Wars à 15 Minuten mitgemacht und dabei immerhin fast 1.400 Wörter geschafft. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass sich ein Drehbuch nicht gerade zum Schnellschreiben eignet, weil man halt trotzdem auf die Formatierung achtet und auch wenn das so schnell und problemlos geht wie in Scrivener, kommt man trotzdem nicht so richtig in Schreibfluss.

Heute konzentrier ich mich auf die Romanfassung, da kann ich schneller mehr Wörter schreiben.


Aktueller Wordcount (am 24.11. abends): 35.858 Wörter

Samstag, 22. November 2014

Fantasy Lesenacht

Die Einladung von Ines zu ihrer Fantasy-Lesenacht habe ich natürlich gerne angenommen. Jetzt muss ich nur noch ganz schnell ein Buch finden, das halbwegs ins Fantasy-Genre passt, gleich geht's los ...

Die Startfrage zur Lesenacht lautete:

1. Sieh dir das Cover des Buches an, das du lesen wirst. Such dir erstens einen Gegenstand raus und versuche ihn zu beschreiben, ohne ihn zu nennen (Wie beim Spiel Tabu). Und zweitens, beschreibe das Buch in einem einzigen Wort.

Da bin ich ziemlich aufgeschmissen, weil auf meinem Cover nur ein einziger (komplizierter) Gegenstand zu sehen ist.

Ich versuch's trotzdem mit der Beschreibung: Eine Form, die oft für Schmuckstücke verwendet wird und etwas nachempfunden ist, das einem manchmal aus den Augen fließt.

Buchbeschreibung in einem einzigen Wort: Dick (mehr weiß ich noch nicht!).

2. Welches Buch liest du, gibt es einen bestimmten Grund, dass du es liest, und was erwartest du vom Buch? Hast du schon vor der Lesenacht darin gelesen oder hast du gerade erst begonnen?

Ich lese Drachentränen von Dean Koontz, das ich vor vielen Jahren bereits gelesen habe. Jetzt möchte ich entscheiden, ob ich es nochmal lese und/oder behalte und/oder weggebe.

3. Guck dir dein Buchregal an und zähle 26 Bücher ab. Das Buch, das du nun hast - welches ist es, hast du es schon gelesen und wie fandest du es? Wie viele Bücher hast du auf deinem SuB und wann gedenkst du, sie endlich von ihren Qualen zu befreien?

Ha, auf welcher Seite von meiner Regalwand soll ich da anfangen?

Ich beantworte erstmal die SuB-Frage: Nach letzter Zählung (vor einigen Wochen) waren es ziemlich exakt 60 Bücher in Papierform. Dazu kommen an die 100 eBooks auf meinem Kindle. Ich glaube zwar, die leiden alle nicht so dolle Qualen, aber so im Laufe des nächsten Jahres werden die meisten davon gelesen sein - und neue dazukommen.

Zurück aus meinem Bücherzimmer: Ich hab mal das Regal ganz rechts links liegen gelassen, weil das ist vollgestopft (in Zweierreihen) mit Sachbüchern, da wollte ich mich nicht durchwühlen.

Aus dem zweiten Regal von rechts habe ich jetzt Hahn und Harlekin von Jean Cocteau mitgebracht, in einer hübschen antiquarischen Ausgabe. Gelesen habe ich es bereits vor vielen, vielen Jahren und natürlich hat es mir gefallen, aber an Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern.


4. Tippe einen Satz, in dem steht, was dein Protagonist gerade macht. Am Anfang des Satzes muss das Wort "und" oder "aber", "weil" oder "dann" stehen und am Ende des Satzes ein Komma. ...
Was machst du um wach zu bleiben und wo liest du am liebsten?

aber er umklammerte ein Glas Wasser,

Ich muss gestehen, dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob Harry Lyon der Protagonist ist, Koontz hat einfach zu viele Handlungsstränge.

Ich lese am liebsten auf der Couch und mache nichts besonderes, um mich wach zu halten, ich bin meistens eh lange wach.

Aber kaum habe ich das geschrieben, verabschiede ich mich - für meine Verhältnisse extrem früh - aus dieser Lesenacht. Die letzten Tage waren einfach extrem anstrengend, da muss sogar ich vor Mitternacht ins Bett.

Aber auch wenn ich jetzt nicht lange dabei war, hat es viel Spaß gemacht! Und ich habe immerhin 66 Seiten gelesen ...

Mittwoch, 19. November 2014

Gelesen: Hochzeitsküsse und Pistolen von Katrin Koppold




Hochzeitsküsse und Pistolen musste ich natürlich lesen, handelt es sich doch um einen Chick-Lit-Krimi!
Cathy steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, da geschieht in ihrem kleinen Heimatort ein Mord. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wäre Cathys Zukünftiger nicht Polizist. Da Cathy nun ihre Flitterwochen in Gefahr sieht, ermittelt sie auf eigene Faust, damit der Mörder nur ja rechtzeitig vor ihrem großen Tag dingfest gemacht wird.
Hochzeitsküsse und Pistolen ist so spritzig und witzig wie der Titel. Bevölkert mit skurrilen, liebenswerten Charakteren erzählt der Roman temporeich von Cathys (teilweise recht tollpatschigen) Bemühungen als Detektivin. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wobei diese erfreulich unzuckrig gerät. Und der Weg zum (nicht ganz klassischen) Happy End bietet genügend Irrungen und Wirrungen, um nie langweilig zu werden.

Montag, 17. November 2014

Montagsfrage mit Harry Potter

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal einen Blogpost schreiben würde, in dem in irgendeiner Weise Harry Potter vorkommt … Aber heute ist es soweit! Denn die Montagsfrage von Libromanie lautet:

Wer ist euer liebster Antiheld/Bösewicht?

Und auf diese Frage fällt mir spontan ein Antwort ein: Professor Snape. Kann natürlich was damit zu tun haben, dass er in den Filmen von Alan Rickman verkörpert wird, den ich sehr mag.


Oder ich habe von Anfang an gemerkt, dass es bei Snape mehr Schichten gibt als nur die böse Oberfläche …

Sonntag, 16. November 2014

14. Lange Lesenacht - Zusammenfassung



Gestern fand Ankas 14. Lange Lesenacht statt. Ich war zwar die meiste Zeit schwer abgelenkt und verbrachte mehr Zeit damit, die Fragen zu beantworten (und die Antworten der anderen Teilnehmer zu lesen und zu kommentieren) als damit, mich meinen beiden Büchern zu widmen, aber immerhin schaffte ich dann bis 1 Uhr doch 85 Seiten von Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg und 6 % (von 71 % auf 77 %) von The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg.

Und hier die stündlichen Fragen und meine Antworten:

„Mit welchem Buch startest du in die 14. Lange Lesenacht? Beginnst du für die Lesenacht ein komplett neues oder liest du ein bereits angefangenes weiter? Verrate uns doch auch, warum du zu diesem Buch gegriffen hast.“

Ich habe mir Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg von meinem SUB gegriffen. Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Rezension von Krimi & Co. Später werde ich dann noch The Job von Janet Evanovich auslesen, da bin ich auf meinem Kindle bei ca. 70 %.

„Zu welchen Themen würdest du gern an einer Lesenacht oder Lesewoche teilnehmen?“
Da bin ich flexibel: „Klassiker“ wie Halloween-Lesenacht kommen immer gut. Eine Liebesroman-Lesenacht dürfte es für mich aber natürlich nicht sein ;)

„Zur Feier des Tages der Nacht besucht dich in wenigen Sekunden die Gute Bücherfee. Du darfst dir spontan 1 Buch wünschen. Für welches entscheidest du dich?“
Nein, bitte keine Bücher mehr! Ich hab doch schon so viele! :)

„Da selbst die gemütliche Bücherwelt nicht immer so rosig ist, wie sie es auf den ersten Blick zu sein scheint, verwandelt sich die Gute Bücherfee in die - oh Schreck - Böse Bücherfee! Diese fordert dich auf, ihr ein Buch aus deinem Regal mitzugeben, das von nun an vom Erdboden verschluckt sein wird, so als wäre es niemals geschrieben worden. Welches Buch lässt du sterben?“
Da fällt mir ganz spontan ein ganz grauenhaft schlechtes Buch ein, das ich vor ein paar Jahren gelesen habe … Das Machwerk heißt Toyer. Ein Buch, das die Welt nicht braucht. Wirre Story und auch sprachlich unglaublich schlecht.

„PENG! Was war das? Plötzlich sieht die Welt ganz anders aus! Wie konnte das passieren? Du steckst im Körper deines/deiner Romanhelden/Romanheldin! Was tust du?“
Verbrecher jagen und Schokolade essen! (The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg)

Insgesamt war es wie immer sehr lustig und ich hoffe sehr, dass ich nächstes Mal wieder dabei sein kann.




NaNoWriMo Update # 3


Im Moment fühle ich mich, als ginge es „einen Schritt vor, zwei Schritte zurück“. Auf jeden Tag, an dem ich einen guten Wordcount zustande bringe, folgt ein Tag, an dem ich nicht einmal das Soll von 1.667 Wörtern erfüllen kann.

Aber immerhin habe ich den zweiten Akt meines Drehbuchs fertig! Allerdings bin ich jetzt auf der Suche nach meinen Notizen für Akt drei - die sind irgendwie verschütt gegangen (zumindest ein Teil davon).
Bei meinem Sachbuch habe ich auch schon so gute Fortschritte gemacht, dass ich mein ursprüngliches Ziel, bis zum 30. November auf insgesamt 20K zu kommen, jetzt auf 25K angehoben habe - mal sehen, ob das klappt.

Leider gar nicht voran geht es mit meiner geplanten Kurzgeschichte - aber dass es mir schwerfällt, mich kurz zu fassen, ist ja nichts Neues!

Aktueller Wordcount: 18.945 Wörter (nach 14 Tagen)

Dienstag, 11. November 2014

Gelesen: Königstöchter von Carla Berling



Die Journalistin Ira Wittekind ist außer sich: Ausgerechnet sie soll vor Ort über einen furchtbaren Unfall berichten. Eine alte Frau ist unter eine Kehrmaschine geraten.
Doch dann gibt es Anzeichen, dass der Unfall vielleicht gar keiner war - sondern Mord. Ira beginnt zu recherchieren und deckt längst vergangene Geheimnisse auf.
Königstöchter verwebt geschickt Gegenwart und Vergangenheit. Gekonnt entblättert die Autorin Schicht für Schicht Dinge, die jahrelang totgeschwiegen worden sind. Mit Einfühlungsvermögen und Hartnäckigkeit kommt Ira schließlich dem (für mich überraschenden) Mörder auf die Spur.
Königstöchter ist kein atemberaubender Thriller, sondern besticht durch subtile Spannung und regt auch zum Nachdenken an. Mit dem höchst sensiblen und heiklen Thema geht die Autorin behutsam, aber doch konsequent um.
Den ersten Teil der Ira-Wittekind-Serie werde ich ebenfalls lesen … und hoffe natürlich auf baldige Fortsetzung der Reihe.

Freitag, 7. November 2014

NaNoWriMo Update 2



Heute den Prolog und einen Teil von Kapitel 1 der Romanfassung von Flammenmund geschrieben. Macht verdammt viel Spaß, dass ich jetzt nicht mehr an Wörtern „sparen“ muss. In der Drehbuchfassung musste ich mich ja immer schön kurz und prägnant ausdrücken und auf das absolut Wesentliche beschränken. Auch schön, dass ich jetzt auch die Gedanken und Gefühle meiner Charaktere ausführlich beschreiben darf.

Ansonsten arbeitete ich heute auch an meinem Sachbuch, da kamen allerdings kaum neue Worte zusammen, da ich vor allem recherchierte und Fakten checkte (auweia, genau dafür ist der NaNo ja eigentlich gar nicht da!).

Insgesamt ging heute endlich ein bisschen was vorwärts mit meinem Wordcount, was die letzten Tage (nicht nur dank des Spätstarts am 3.11.) leider nicht der Fall war. Gut, dass ich mich von meiner Idee, erst das Drehbuch komplett fertig zu schreiben verabschiedet habe – da kamen nämlich pro Tag einfach nicht genug Wörter zusammen!


Aktueller Wordcount: 6.188

Dienstag, 4. November 2014

NaNoWriMo 2014 - 1. Post

Gestern entschloss ich mich, dieses Jahr doch wieder beim NaNoWriMo mitzumachen.

Da es aber gerade gar keinen Sinn macht, ein ganz neues Romanprojekt zu beginnen, habe ich mich für 2014 den NaNoRebels angeschlossen. Das heißt, ich werde keinen Roman schreiben, sondern an diversen Projekten arbeiten und dabei insgesamt 50.000 Wörter schreiben.

Unter anderem werde ich an meinem Drehbuch weiterschreiben und mit der Romanfassung desselben beginnen, die Arbeit an meinem Sachbuch mal wieder ein wenig mehr forcieren und dann hatte ich da noch eine Idee für eine Kurzgeschichte ...

Sollte also hinhauen mit den 50K! Auch wenn ich im Moment wegen des Spätstarts noch hinterherhinke.

Aktueller Wordcount: 2.185

Montag, 3. November 2014

Aufgeschobene Montagsfragen mit Überarbeitung



Schon wieder Zeit für die Montagsfragen. Heute kam von Schreibwahnsinn die Frage:

Worauf achtest du beim Überarbeiten?

Zuerst darauf, ob inhaltlich alles stimmig ist (also keine abgrundtiefen Plot-Löcher etc.) und ob der „Rhythmus“ stimmt. Dann natürlich auf die „technische Seite“: Rechtschreibung, Grammatik, Formatierung. Und auch ganz wichtig: Abwechslungsreiche Wortwahl!

Die heutige Frage von Libromanie lautet:

Habt ihr euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl ihr es eigentlich lesen wolltet?

Ich lasse große, dicke Bücher oft ziemlich lange liegen, bevor ich mich endlich ranmache. Until I Find You von John Irving stand ziemlich lange ungelesen im Regal, einfach weil ich nicht wusste, wie ich diesen Backstein von einem Buch halten soll. Im Endeffekt las ich dann jeden Tag ein bis zwei Kapitel am Schreibtisch sitzend …

Zurzeit drücke ich mich vor Ulysses - mit der Ausrede, dass ich dafür einfach keine Zeit hätte …





Mittwoch, 29. Oktober 2014

Lesung: Ian Rankin



„John Rebus hat entschieden zurückzukommen. Ich kann ihm nicht entkommen – ich habe es immer wieder versucht.“ So beantwortete Ian Rankin die Frage, warum er, nachdem er seine Serie um John Rebus vor einigen Jahren als beendet erklärt hatte, nun doch wieder zu seinem Protagonisten zurückgekehrt ist.

Er erklärte auch, dass es ihm möglich war, Rebus aus der Rente zu holen, da das Pensionsalter für Polizisten in Schottland vor kurzem angehoben worden ist.

Ausführlich erzählte er von seiner Zusammenarbeit mit dem vor einigen Jahren verstorbenen Musiker Jackie Leven. Der englische Titel des vorletzten Rebus-Romans – „Saints of the Shadow Bible“ – ist ein Zitat aus einem Songtext von Leven. Teilweise wurde sogar der Plot an den Titel angepasst, als Rankin überlegte, wer denn in seinem Buch die „Saints“ sein könnten und was man unter „Shadow Bible“ verstehen könnte.

Interessant war auch, zu erfahren, dass Ian Rankin Zeitungsausschnitte in einem großen Ordner sammelt. Diesen Ordner nennt er „Ian's Big Ideas Folder“ und durchforstet ihn regelmäßig, bevor er mit der Arbeit an einem neuen Buchprojekt beginnt, mit dem Gedanken „Bitte, lass hier etwas Brauchbares drin sein“. Bis jetzt scheint er noch jedes Mal etwas gefunden zu haben …



Montag, 27. Oktober 2014

Geliehene Montagsfrage



Heute gab es (zumindest bis jetzt noch) keine Montagsfrage von Schreibwahnsinn, aber Libromanie wollte wissen:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Nein. Das einzige Haustier, das ich je hatte, hatte ich nach einer Figur aus einer TV-Serie benannt.

Und für meine eigenen Figuren durchforste ich gerne Listen mit den beliebtesten Namen eines bestimmten Jahrgangs, um zu sehen, welche Namen zum ungefähren Zeitpunkt der fiktiven Geburt meines Charakters „in“ waren. Dabei werde ich meistens fündig …



Samstag, 25. Oktober 2014

Gelesen: Twin Peaks in Norwegen - Fjord von Halvar Beck



Wer hat Liv Paulsen ermordet? Fjord von Halvar Beck hat von der Atmosphäre her etwas von Twin Peaks, verlegt in den hohen Norden.

Im kleinen Ort Kongesanger tun sich menschliche Abgründe auf: Kleinstadtidyll? Fehlanzeige! Mord, Brandstiftung, Missbrauch, Kindesentführung …

Der eher kurze Roman hätte in seinen Beschreibungen ruhig ein wenig ausführlicher sein und auch mehr vom Innenleben der Personen zeigen können. Sehr gelungen fand ich die überraschende Auflösung.

Fjord ist solide Krimiunterhaltung für einen Nachmittag – mir hat Halvar Becks Roman sehr gut die Wartezeit am Flughafen verkürzt.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Montagsfragen mit Filmtipps und Chemie



Mit leichter Verspätung, da ich Montag wegen der Ian Rankin-Lesung keine Zeit hatte:

Schreibwahnsinn wollte diese Woche wissen:

Wie sorgst du für die richtige Chemie zwischen deinen Charakteren?

Mal so, mal so. Außerdem: Ob die Chemie zwischen meinen Charakteren stimmt, muss ja letztendlich der Leser entscheiden. Und auch da gilt natürlich: Mal so, mal so. Denn schließlich lesen nie zwei Personen dasselbe Buch und gerade bei „Chemie“ ist der Interpretationsspielraum groß.

Und Libromanie war auf der Suche nach Filmtipps:

Welche Romanverfilmungen haben dir in letzter Zeit besonders gut gefallen?

Was habe ich denn in letzter Zeit überhaupt an Romanverfilmungen gesehen … Mal überlegen. Als letztes war ich im Kino und habe mir Gone Girl angesehen. Das Buch gefiel mir sehr gut (ja, auch das ungewöhnliche Ende), aber als Film funktionierte das für mich gar nicht. Dazu kam dann noch die Überlänge. Also hier keine Empfehlung …

A Most Wanted Man (nach John Le Carré) gefiel mir hingegen sehr gut. Es dauerte zwar ein wenig, bis ich reinkam, aber sobald ich erst mal gecheckt hatte, worum’s geht, gefiel mir der Film immer besser. Dabei hab ich’s normalerweise mit Spionage nicht so.






Montag, 13. Oktober 2014

Montagsfragen mit Ideen und E-Reader



Die heutigen Montagsfragen sind für mich extrem leicht zu beantworten.

Zuerst die von Schreibwahnsinn:

Wann und wo kommen dir die besten Ideen?

Wenn ich das so genau bestimmen könnte, würde ich mich immer zu ebendieser Zeit an ebendiesem Ort aufhalten! Aber die Ideen machen, was sie wollen …

Und Libromanies Frage ist sogar noch leichter:

Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?

Ich habe einen ganz schlichten Kindle, das Basis-Modell quasi, und dann noch einen Kindle Fire, falls ich nur für ein paar Tage wegfahre, es sich also nicht lohnt, den Laptop mitzuschleppen, ich aber trotzdem meine E-Mails lesen will.

Oben im Bild neben meinem Kindle übrigens die Hülle meines Kindle Fire - mit Sneak Peek auf das neue Cover. Auch wenn Capital Porios noch nicht erschienen ist, meine maßgeschneiderte Kindle-Hülle hab ich schon!



Montag, 6. Oktober 2014

Montagsfrage mit Hörbüchern und besonderen Merkmalen


Schreibwahnsinns heutige Montagsfrage lautet:

Zieht sich ein gemeinsames Merkmal durch deine Texte?

Hmmm … keine Ahnung. Selber lesen und rausfinden!

In meinen bisherigen drei Romanen (und im demnächst erscheinenden 4.) sind natürlich die Protagonistinnen immer die gleichen und es geht immer um Crime & Rock.

Aber ansonsten … ist mir selbst zumindest bis jetzt noch nichts aufgefallen. Keine wiederkehrenden Themen, Motive, etc.

Und Libromanie interessiert sich für Hörbücher:

Wer ist euer liebster Hörbuchsprecher?

Ich mag keine Hörbücher. Aber ich mag Stephen Fry und der hat die englischen Harry-Potter-Hörbücher eingesprochen. Deswegen besitze ich da diese hübsche Box, die ich mal in London in einem Buchladen am Flughafen entdeckt habe (Foto siehe oben) …






Mittwoch, 1. Oktober 2014

Serien Killer-Challenge 2014 - 9 Monate rum!



Im 3. Quartal der Challenge stellte ich fest, dass ich Broken Skin von Stuart MacBride doch schon gelesen hatte. Aber weil's so gut ist, las ich's auch ein zweites Mal.

Ansonsten habe ich seit Anfang Juli noch die folgenden Bücher von meiner Challenge-Liste gelesen:

Jo Nesbo - Kakerlaken
Jo Nesbo - Die Fährte
Peter James - Dead Man's Time
Jo Nesbo - Das fünfte Zeichen
Gabriella Wollenhaupt - Grappa lässt die Puppen tanzen
Jo Nesbo - Leopard
Gabriella Wollenhaupt - Grappa und die Toten vom See
Henning Mankell - Mord im Herbst
Stuart MacBride - Partners in Crime

Das waren drei sehr Jo Nesbo-lastige Monate. Aber so wirklich warm werde ich mit der Harry-Hole-Reihe einfach nicht, ich denke, sobald ich Die Larve und Koma gelesen habe, war's das. Das einzige seiner Bücher, das mich wirklich begeistert hat war (bis jetzt zumindest) Rotkehlchen.

Das Highlight der obenstehenden Liste war für mich eindeutig Dead Man's Time von Peter James, da kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band der Reihe zu lesen.

Und der Mankell war etwas ganz Besonderes: Das erste eBook, das ich von der Stadtbibliothek ausgeliehen habe!

Damit sind jetzt insgesamt 6 von 12 Serien gekillt und für den Rest des Jahres habe ich noch 8 oder 9 Bücher zu lesen (ich weiß immer noch nicht, ob ich B Is For Burglar von Sue Grafton schon kenne …).



Montag, 29. September 2014

Überarbeitete Montagsfragen mit Souvenirwert


Heute muss ich mich kurz fassen - Arbeitsüberlastung (mal wieder) und Reisevorbereitungen, da bleibt leider nicht viel Zeit für die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Wie viele Überarbeitungsgänge brauchst du, bis ein Text fertig ist?

Das habe ich noch nie gezählt … Also, Zeit wird’s: Falls der Text noch "Recherchelöcher" hat, werden diese in einer ersten Überarbeitung gefüllt (1).

Anschließend lasse ich den Text eine Weile liegen, um meine Betriebsblindheit so weit wie möglich zu eliminieren. Dann lese ich das Manuskript komplett durch (ganz altmodisch auf Papier mit buntem Stift in der Hand) und ändere alles, was mir direkt auffällt - unlogische, schlampige, langweilige Stellen umschreiben oder streichen, Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen ausbessern (2).

Dann geht der Text an meine Betaleser. Sobald die fertig sind, schaue ich mir alle Anmerkungen an und arbeite diese entsprechend ein (3).

Anschließend geht's ins Lektorat. Wenn mein Text wiederkommt, wiederhole ich (3), damit wären wir also bei (4).

Also drei Durchgänge sind's auf jeden Fall, die Recherchen braucht's nicht immer. Aber meistens lese ich den Text zwischen Fertigstellung und Lektorat öfter, z. B. auch auf dem Kindle (um einen anderen Blickwinkel zu bekommen) oder laut (um zu hören, ob das Ganze "fließt").

Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Ich glaub, so was hab ich nicht … Und ist nicht auch das meiste bücherbezogene Merchandising eher auf die jeweilige Verfilmung gerichtet? Gibt's z. B. Harry Potter-Merchandise, das nicht von WB kommt?

Allerdings besitze ich eine "Gretchen"-Strumpfhose! Erworben in Weimar und bedruckt mit einem kleinen Auszug aus Goethes Faust - zählt das als Literatur-Merchandising?

Und ein Romeo & Julia-T-Shirt aus Stratford-upon-Avon habe ich auch! Wer hätte das gedacht? Zwei Minuten über die Montagsfrage nachgedacht und schon stelle ich mich als Literatur-Merchandising-Junkie heraus …


Montag, 22. September 2014

Montagsfragen mit täglichem Pensum und Markenbewusstsein





Am heutigen späten Montagabend gibt's wieder Antworten auf die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Schreibst du täglich?

Ich versuche es zumindest. Manchmal scheitere ich kläglich, aber meistens klappt das ganz gut.

Es kommt ganz darauf an, woran ich gerade arbeite und was sonst so anliegt. Im Moment überarbeite ich Capital Porios, da kommen natürlich kaum wirklich neue Wörter zustande.

Ansonsten hat mein Drehbuchkurs gerade Pause bis zum 8. Oktober und da ich mit extrem viel Arbeit eingedeckt bin, ruht dieses Projekt gerade. Dabei wollte ich ja eigentlich die Pause nutzen, um schon ein wenig "vorzuarbeiten".


Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hierbei drauf an, wie es gemacht wird. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn eine bestimmte Marke genannt wird, weil es für die Story Sinn macht. Es ist halt nun mal ein Unterschied, ob jemand einfach nur "einen schwarzen Anzug" trägt, einen "schwarzen Anzug von der Stange" oder einen "schwarzen Armani-Anzug".

Wenn allerdings ein bestimmter Markenname ständig vorkäme, ohne dass es einen erkennbaren Sinn macht, sprich, ich das Gefühl hätte, es handelt sich um Product Placement, hätte ich sehr wohl etwas dagegen.

Und dann gibt es natürlich auch einige Markennamen, die man schon gar nicht mehr als solche wahrnimmt (Tempo, Aspirin und ähnliches), da stört es mich sowieso nicht.






Montag, 15. September 2014

Montagsfragen mit Betalesern und Buchmesse



Wie immer montags gab es auch heute wieder zwei Montagsfragen. Schreibwahnsinn wollte wissen:

Arbeitest du mit Betalesern/Testlesern zusammen?

Natürlich. Die bekommen demnächst auch wieder eine Anfrage von mir, ich habe nämlich gestern endlich die Rohversion von Tin Pan Alley fertiggestellt. Und da es sich hierbei nur um eine Kurzgeschichte mit ca. 10.000 Wörtern handelt, sollte das Überarbeiten recht schnell gehen.

Und Libromanie interessierte sich hierfür:

Besuchst du nächsten Monat die Frankfurter Buchmesse?

Nein. Ich habe im Oktober sowieso nie Zeit, denke aber auch, dass der Rummel nichts für mich wäre.

Montag, 8. September 2014

Gut recherchierte, gar nicht peinliche Montagsfragen

Ein wunderschöner Herbstmontag mit strahlendem Sonnenschein, da dürfen die Montagsfragen nicht fehlen.

Schreibwahnsinn fragte heute:

Recherchierst du im Vorfeld für deine Projekte?

Selbstverständlich! Ich recherchiere nicht nur vor dem Schreiben, sondern auch während dem Schreiben und danach (bzw. danach nennt man das dann wohl eher „Faktenüberprüfung“ oder so ähnlich).

Bei Capital Porios, das in einigen Wochen erscheint, zum Beispiel musste ich mich im Vorfeld ein wenig schlau machen, wie denn ein Gitarrenbauer arbeitet, da ein solcher eine wichtige Rolle im Roman spielt.

Da die Poriomaniacs an einer neuen CD arbeiten und sich deshalb in vielen Szenen im Tonstudio aufhalten (ich selbst aber schon seit Jahren kein Studio mehr betreten hatte), musste ich mich ein wenig mit neuerer Studiotechnik auseinandersetzen.

Und dann war da noch die Frage, wie der Backstagebereich der Berliner Waldbühne aussieht und wo in Berlin Hausboote liegen könnten …

Nachdem das Manuskript fertig war, war ich auch noch einige Tage in Berlin, um vor Ort noch ein wenig Atmosphäre zu tanken und einige der Schauplätze (wieder) in Augenschein zu nehmen. Das wurde dann teilweise noch eingearbeitet.

Libromanie wollte heute wissen:

Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

Ganz eindeutig Nein.

Die einzige auch nur annähernd außergewöhnliche Situation, die mir jetzt spontan einfällt, war, als ich beim Lesen von Stephen Frys The Liar extrem laut lachen musste. Aber da saß ich im Foyer vom Cinema, da fiel das nicht weiter auf. Und peinlich war's mir auch nicht.


Montag, 1. September 2014

Jugendliche Montagsfragen in guter Lage





Die heutige Frage von Schreibwahnsinn liegt mir ganz besonders, weil ich die ganz schnell beantworten kann:

In welchem Alter hast du mit dem Schreiben begonnen?

Mit sieben! Meine erste noch erhaltene Kurzgeschichte schrieb ich in ein Schulheft mit Lineatur für die 2. Klasse …

Es handelt sich um einen Rätselkrimi à la Wolfgang Ecke, dessen Bücher ich damals gefressen habe. Neben zahlreichen skurrilen Rechtschreibfehlern finden sich aber schier unglaubliche Formulierungen (wahrscheinlich aus einem Perry Clifton-Krimi abgeschrieben), es geht um einen Bankraub und die Auflösung ist fast so langewie die (extrem kurze - heutzutage würde man so was Flash Fiction nennen) Geschichte.

Illustriert habe ich mein Machwerk damals zu allem Überfluss auch noch!

Und Libromanies Frage ist auch sehr leicht zu beantworten:

Wo befindest du dich geographisch gerade in deiner Lektüre?

In Los Angeles. Ich lese gerade Killer von Jonathan Kellerman, das ich vor Monaten via Netgalley erhalten habe (schrecklich schlechtes Gewissen, weil ich noch keine Rezi geschrieben habe, aber in ein paar Tagen …).

Parallel lese ich Empty Seats, die Autobiographie von Theater- und Filmproduzent Michael White, da befinde ich mich gerade in London.


Montag, 25. August 2014

Abgefahrene und typische Montagsfragen



Schreibwahnsinn wollte heute wissen:

Was ist typisch für deine Charaktere?

Darüber musste ich jetzt länger nachdenken … Und kam zu dem Ergebnis, dass sie alle irgendwie kreativ sind. Das gilt zumindest für meine Protagonisten.
Die Poriomaniacs sind von Haus aus kreativ, schließlich sind sie Musikerinnen, Monte (noch unveröffentlicht) zaubert in seinem Day Job nicht nur ganz besondere Pizzen, sondern ist auch äußerst kreativ, wenn es um die Lösung von Problemen geht, Carmelita (aus Pysanky in Buenos Aires) ist sehr kreativ im Umgang mit anderen und glaubt an Wunder (auch eine Form der Kreativität) und Oscar (die Protagonistin meines aktuellen Projektes) recherchiert intensiv für ihr Studium … Kreativität hat eben viele "Gesichter".

Libromanies heutige Montagsfrage lautet:

Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

Ist John Irving schon abgefahren? Oder erst Matt Ruff? Was ist mit Michael Chabons Kavalier & Clay? Und mit Ordinary Thunderstorms und Any Human Heart von William Boyd? Lese ich am Ende gar nur abgefahrene Bücher?

Hier war mal wieder ein Blick in meine Bücherregale fällig … Das Resultat: "Sieger" nach Punkten ist Glamorama von Bret Easton Ellis.

Montag, 18. August 2014

Getriebene Montagsfragen mit Berufswunsch

Schreibwahnsinns heutige Montagsfrage lautet:

Sind deine Projekte plot- oder character-driven?

Das kommt ganz auf das Projekt an. Das Drehbuch, an dem ich zurzeit arbeite, ist eindeutig plot-driven, da müssen sich alle Charaktere dem Plot unterordnen.

Mein demnächst erscheinender Roman Capital Porios und die dazugehörige Kurzgeschichte Tin Pan Alley, sind aber beide character-driven, schließlich geht es mal wieder mit den Poriomaniacs on tour. Und wo die Mädels unterwegs sind, hat sich ja bekanntlich alles nach ihnen zu richten … also auch der Plot!

Und Libromanie macht sich Gedanken zur Berufswahl:

Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest?

Dann würde ich Rezensionen für Zeitschriften schreiben. Natürlich nicht lange, detaillierte Analysen, sondern so kurze nichtssagende Dreizeiler, bin ja schließlich faul. Den ganzen Tag lesen und mich dafür bezahlen lassen? Bring it on!






Mittwoch, 13. August 2014

Montagsfragen mit tätowierten Charakteren


Wegen akuter Arbeitsüberlastung (und dann war da noch die Sache mit den Tickets für Hamlet mit Benedict Cumberbatch) heute erst am Mittwoch: Meine Montagsantworten.

Auf die Frage von Schreibwahnsinn

Welchen Charakter - eines anderen Autors - hättest du gerne geschrieben?

lautet meine Antwort:

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon jemals etwas gelesen und dabei gedacht hätte "Das hätte ich gerne geschrieben." Und das ist auch gut so …

Also, nein, es gibt keine literarischen Charaktere, bei denen ich mir wünsche, sie wären meiner eigenen Fantasie entsprungen.

Natürlich gibt es jede Menge Charaktere (und Autoren im Allgemeinen), die mir überaus gut gefallen, aber das sind zu viele, um sie hier jetzt aufzuzählen …


Und Libromanie wollte diese Woche etwas ganz Spezielles wissen, nämlich:

Was hältst du von literarischen Tattoos?

Unter der Frage stand noch der Hinweis, dass man annehmen solle, dass man Tätowierungen generell positiv gegenübersteht … Na, denn …

Ich habe schon viele schöne Tattoos mit Literaturbezug gesehen, aber auch schon sehr viele, die gingen gar nicht … wie halt in jedem Bereich. Neulich habe ich einen Blogpost mit 30 Fotos von verschiedenen Schreibmaschinen-Tätowierungen gesehen … die meisten waren eher seltsam.

Ich selbst werde mir in diesem Leben zwar garantiert nichts mehr unter die Haut stechen lassen, aber ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt, mir eine Zeichnung von Jean Cocteau auf den Knöchel tätowieren zu lassen. Hätte das als literarisches Tattoo gegolten? Wäre immerhin "gezeichnete Poesie" gewesen …








Montag, 4. August 2014

Ideenreiche, geschenkte Montagsfragen



Die heutige Montagsfrage von Schreibwahnsinn ist die klassische Autorenfrage überhaupt:

Wie findest du neue Ideen?

Gar nicht, die finden mich. Immer aus heiterem Himmel und gänzlich unerwartet, oft genau dann, wenn ich sie gerade gar nicht brauchen kann!

Neue Ideen für ein Projekt, an dem ich gerade schreibe, erarbeite ich, indem ich mich mit Stift und Papier in eine ruhige Ecke setze und ins Blaue hineinphantasiere, immer frei nach dem Motto "was wäre wenn?".

Ansonsten: Im Moment habe ich so viele Projekte in der Pipeline, dass ich hoffentlich in der nahen Zukunft keine weiteren ganz neuen Ideen bekomme … Die Zeit ist knapp!

Libromanie wollte heute wissen:

Bekommst du eigentlich noch Bücher geschenkt?

So gut wie nie, da meine Familie/Freunde nicht wissen, was ich schon habe! Mir "auf Verdacht" ein Buch zu schenken, macht überhaupt keinen Sinn; wer mir ein Buch schenken will, sollte lieber vorher nach einer "Wunschliste" fragen, um sicherzugehen, dass ich das Buch nicht schon kenne bzw. es mich überhaupt interessiert, schließlich habe ich einen sehr seltsamen Geschmack.