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Montag, 29. Februar 2016

From Fiction to Fact: Jimi-Hendrix-Museum in London

»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel lag?«
Aus: Tin Pan Alley
 

Und in genau dieser Wohnung eröffnete am 10. Februar 2016 das Londoner Jimi-Hendrix-Museum. Die Eintrittskarten für den ersten Tag waren bereits vorab ausverkauft und die Presse berichtete ausführlich (siehe Foto).
 

Dabei gab es Schlagzeilen wie »How to Handel your Hendrix« in Anspielung auf die - durch ein paar Jahrhunderte getrennten - musikalischen Nachbarn. Die einzelnen Artikel schienen auch fast in einem Wettstreit zu stehen, wer die seltsamsten Fakten und Anekdoten über Jimi Hendrix zusammentragen kann. Oder wusste schon irgendjemand, dass Hendrix gerne Monopoly spielte? Dass sein Vater dachte, es wäre »Teufelswerk«, dass Jimi Linkshänder war? Dass Jimi Kissen und Vorhänge für seine Wohnung ganz spießig bei John Lewis (einem Kaufhaus in der nahen Oxford Street) kaufte? Oder dass er behauptete, er hätte Händels Geist gesehen? Angeblich beschrieb er ihn als »einen alten Typen im Nachthemd und mit einem grauen Pferdeschwanz«.
 

Die Wohnung wurde für insgesamt 2,4 Millionen Pfund renoviert und ausgestattet. Da Hendrix oft Interviews in seiner Wohnung gab, existieren zahlreiche Fotos anhand derer die Einrichtung rekonstruiert werden konnte. Bis hin zu Details wie dem besagten Monopoly-Spiel, einem alten Bang und Olufsen-Plattenspieler und einem Songbook mit Bob Dylan-Songs. Gegenstände, die nicht käuflich erworben werden konnten, wurden extra angefertigt, um dem Original so nah wie möglich zu kommen.
 

Und zum Schluss noch ein finanzielles Kuriosum: Hendrix zahlte Ende der 60er Jahre dreißig Pfund Miete die Woche - heute kostet der Eintritt ins Museum zehn Pfund.
 

Neben dem regulären Museumsbetrieb finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie Vorträge und Konzerte statt. Mehr Informationen unter handelhendrix.org

Donnerstag, 25. Februar 2016

Rezension und Verlosung: Totengleich von Tana French


Die junge Polizistin Cassandra »Cassie« Maddox ist wie vor den Kopf geschlagen als eine Tote gefunden wird, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Cassie nimmt die Ermittlungen auf und fördert unglaubliche Dinge zutage.

Mehr möchte ich von der Story absolut nicht verraten, denn es lohnt sich wirklich, Totengleich trotz seiner Länge von Anfang bis Ende selbst zu entdecken. Ja, Tana Frenchs Erzählweise ist sehr ausführlich, manchmal sogar fast ein wenig ausschweifend, etwas, was ich eigentlich gar nicht mag. Aber bei Totengleich hat es mich nicht gestört und das will was heißen.

Ich fand die Story und wie sich Cassie immer tiefer in Dinge verstrickt, die ihr über den Kopf zu wachsen drohen, so faszinierend, dass ich Totengleich in kürzester Zeit ausgelesen hatte.

Seitdem habe ich auch noch einige andere Bücher der Autorin gelesen, die alle nicht schlecht waren, aber an Totengleich kam bislang keines davon heran.


Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Totengleich (Achtung, es handelt sich um mein eigenes Exemplar, das jedoch nur ein Mal gelesen und dabei äußerst pfleglich behandelt wurde!). 

Alle, die sich ab heute, 25. Februar 2016, bis zum 09. März 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Totengleich“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 10. März 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 22. Februar 2016

Blutige Montagsfrage



Buchfresserchens heutige Montagsfrage will’s ganz genau wissen:

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Wie bei so vielem kommt es mir auch hier darauf an, ob das Ganze gut gemacht ist. Wenn Gewalt und Blut in der Story Sinn machen und nicht einfach aus purem Selbstzweck verwendet werden, geht das in Ordnung.

Wenn ich aber das Gefühl habe, der Autor will nur die brutalst mögliche Beschreibung abliefern, in dem Irrglauben, dadurch Spannung zu erzeugen, streike ich. Gewaltszenen müssen für mich sowohl vom Umfang als auch vom »Härtegrad« her zur Geschichte passen, sonst sind sie schlichtweg fehl am Platze.

In einem Thriller, dessen Hauptperson eine Gerichtsmedizinerin ist, darf für mich also sehr viel mehr Blut vorkommen als in einem Cozy-Krimi (wobei letzterer sich ja gerade dadurch auszeichnet, dass die Gewalt im Hintergrund steht).

Donnerstag, 18. Februar 2016

Lieblingsbuchläden: Libros del Pasaje, Buenos Aires



Im malerischen Palermo, in Laufweite zur Plaza Italia, lädt Libros del Pasaje hinter knallroter Fassade zum stilvollen Bücherkauf ein. 




Während die Mitarbeiter hohe Bibliotheksleitern erklimmen, um Bücher aus den obersten Fächern der Holzregale zu holen, vergnügt sich der Nachwuchs der Kundschaft in der großen Kinderbuchabteilung mit Spielmöglichkeiten.

Aus dem breitgefächerten Angebot ragt insbesondere die gut sortierte Abteilung mit Kunstbüchern heraus. Aber als ich einmal das dringende Bedürfnis hatte, einen spanischsprachigen Thriller zu erwerben (was tut man nicht alles, um seine Sprachkenntnisse aufzufrischen!), wurde ich bei Libros del Pasaje auch fündig.

Im eigenen Café der Buchhandlung kann man dann bei einer Tasse Kaffee unverzüglich mit der Lektüre seiner Neuerwerbungen beginnen.

Montag, 15. Februar 2016

Beschäftigte Montagsfrage


Buchfresserchen will in der wöchentlichen Montagsfrage heute wissen:

Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Das ist so unterschiedlich, dass ich darauf keine Antwort geben kann, nicht mal eine ganz grobe Schätzung … Manchmal schreibe ich mehrere Blogposts an einem Tag, dann bin ich ein paar Stunden beschäftigt. Aber an den meisten Tagen mache ich entweder gar nichts oder verbringe vielleicht nur ein paar Minuten damit, Notizen zu machen.

Aber auf jeden Fall bin ich seit Jahresbeginn viel besser organisiert, weil ich jetzt alle meine Blogposts in Scrivener schreibe und sie dort auch schön säuberlich verwalte.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Rezension und Buchverlosung: Die Lebenden und die Toten von Nele Neuhaus


Endlich Urlaub: Pia Kirchhoff plant einen Trip auf die Galapagosinseln. Kurz vor ihrer Abreise wird eine ältere Dame erschossen, die ihren Hund ausführt. Pias Chef, Oliver von Bodenstein, bittet Pia auszuhelfen, da einige Kollegen krank sind.

Als dann wenig später ein zweiter Mord geschieht, offenbar vom gleichen Täter begangen, sieht sich Pia der Frage gegenüber, was wichtiger ist: Urlaub oder Job?

Die ersten ca. 130 Seiten fand ich, dass die Story (trotz reichlich Leichen) ein wenig vor sich hinplätscherte. Dann fand das Ermittlerteam einen möglichen Zusammenhang zwischen den Morden und die Geschichte nahm an Fahrt auf - ebenso die Spannung.

Leider hielt die Spannung für mich nicht an, zu viele Personen sind in diesem Krimi unterwegs, zu viele - zwar schlussendlich zusammengehörende - Erzählstränge, das uferte einfach zu sehr aus. Der Erzählstil war mir teilweise auch ein wenig zu ausführlich und zu ausgeschmückt. Oft stellte ich mir die Frage »Muss ich das wirklich alles wissen?«

Den Ermittlern ging es aber ähnlich wie mir, findet sich doch im Buch auf Seite 507 (von 550) der Dialog: 

»Gibt es irgendetwas, was ich tun kann?«, fragte sie. 
»Ja«, antwortete Bodenstein trocken. »Den Überblick behalten. Denn ich glaube, den habe ich mittlerweile verloren.«

Ich persönlich hätte mir für dieses Buch eine Art »Stammbaum« mit allen Personen zulegen müssen, denn die Frage »Wer war jetzt das nochmal?« stellte ich mir auch öfters.

Die Lebenden und die Toten ist für mich zwar ein solider Krimi, hat meiner Ansicht nach aber so seine Längen.

Ich verlose ein Exemplar der gebundenen Ausgabe von Die Lebenden und die Toten (Achtung, es handelt sich um mein eigenes Exemplar, das jedoch nur ein Mal gelesen und dabei äußerst pfleglich behandelt wurde!). 

Alle, die sich ab heute, 10. Februar 2016, bis zum 24. Februar 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK


Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Rauhnacht“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 11. Februar 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 8. Februar 2016

Unaufgeforderte Montagsfrage


Schon wieder Montag … Und Montag gibt’s ja bekanntlich die Montagsantwort. Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen, die da heute lautet:

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Ich schreibe ja nicht so viele Rezensionen, weil mir einfach die Zeit dazu fehlt. Das war auch der Grund, dass ich mein Netgalley-Account mehr oder weniger aufgegeben (wenn auch noch nicht endgültig gelöscht) habe. Da habe ich früher öfter Rezensionsexemplare angefragt, allerdings auch nie in Massen, sondern in Maßen. Mehr als ein halbes Dutzend Bücher pro Jahr hatte ich sicher nie.

Auf Netgalley habe ich aber immerhin einige neue Autoren für mich entdeckt und u. a. auch ein Rezi-Exemplar eines der Bücher von Lee Goldberg und Janet Evanovich erhalten. 

Unaufgefordert zugeschickt wurde mir zum Glück noch nie was, das finde ich schlicht unmöglich, das geht gar nicht! Was auch gar nicht geht, sind offensichtliche Massenmails ohne persönliche Anrede oder Bezug zum Blog.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Mein Schreibmonat: Januar

Im Januar habe ich nicht nur mein Ziel, jeden Tag entweder zu schreiben oder zu überarbeiten, erreicht, ich habe es sogar sehr hübsch dokumentiert.

Anfang des Jahres fand ich nämlich auf der Website von Marie Graßhoff ein wunderbares Excel-Sheet, in das man seine Wordcounts eintragen kann. Besonders gut gefällt mir der Graph, der ähnlich wie bei NaNoWriMo genau den Fortschritt anzeigt.

Da ich wusste, dass ich im Januar viel mit Überarbeiten beschäftigt sein würde, hatte ich mein Tagesziel eher niedrig mit 500 Wörtern angesetzt. Aber »nur« 500 Wörter pro Tag ergeben dann halt am Ende 15.500 Wörter, was sich doch sehen lassen kann. 

Sehr schön ist auch, dass sich in einem kleinen Feld, das einem erst »Good luck!« wünscht, der Text bei Erreichen des Monatsziels in »Winner« ändert. Das ist wie ein monatlicher Mini-NaNoWriMo.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Februar und die Wordcounts, die ich dann in meine lila Schreibtabelle eintragen darf.

Vielen Dank an Marie für die Zurverfügungstellung ihres Schreibkalenders, den man sich hier herunterladen kann: Schreibkalender 2016

Montag, 1. Februar 2016

Gekaufte Montagsfrage

Bei der heutigen Montagsfrage von Buchfresserchen muss ich rechnen:

Buchhandlungen vs. Online-Shop - wo kauft Ihr Eure Bücher ein?

Ich lese ungefähr 50 % eBooks und 50 % »normale« Bücher, kaufe aber relativ wenig, sondern leihe das meiste. Wenn’s ums Ausleihen geht, sind übrigens klar die »richtigen« Bücher vorne. Also quasi: Stadtbibliothek schlägt Onleihe und amazon Prime.
Spontan würde ich sagen, dass sich meine Einkäufe zwischen online und Laden ziemlich die Waage halten. Es wäre aber tatsächlich mal interessant, das eine Zeitlang aufzuschreiben.