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Donnerstag, 28. April 2016

Lieblingsbuchläden: Mysterious Bookshop - New York


Auf dem Schild, das in der Tür hängt, steht nicht "We’re Open" oder etwas ähnlich Langweiliges, sondern "Come in and sleuth around". Ein Buchladen für Detektive und solche, die es gerne wären, also.





Im Inneren des Mysterious Bookshop erwarten einen dann nicht nur neue, sondern auch Second-Hand-Bücher, darunter zahlreiche Vintage Pulp Novels mit herrlich grellbunten Covern. Auf einem Wagen mit reduzierten Büchern findet sich überwiegend Kurioses: Hier kann man zum Schnäppchenpreis von $ 2 Endeckungen wie z. B. "The Pot Thief Who Studied Georgia O’Keefe" oder "The Iceman Checks Out" machen.

Der Mysterious Bookshop bietet auch eine selbstverlegte Reihe mit Booklets zu bekannten Autoren an; die Ausgabe zu Michael Connelly hab ich mir gleich gekauft.

Gemütlich schmökern lässt es sich im Mysterious Bookshop auch, dazu lädt eine herrlich bequeme Ledercouch ein.

Und wenn man dort sitzt, fällt einem auch auf, dass nicht nur das Schild in der Eingangstür lustig ist: Eine Tür, auf der in jedem anderen Laden einfach nur "Privat" oder "Nur für Personal" stehen würde, ist hier mit gelb-schwarzem Crime Scene Do Not Cross-Flatterband beklebt.

Warum Ladendiebe sich von diesem Krimi-Buchladen lieber fernhalten sollten, erklärt ein weiteres Schild: "Nobody shoplifts from a store that knows 3,214 ways to murder someone."

Also bringt lieber ein paar Dollar mit, kauft euch eure Bücher und lest nur über die 3,214 Mordmethoden!

http://www.mysteriousbookshop.com/

Montag, 25. April 2016

Bebilderte Montagsfrage



Eine herrliche Montagsfrage zum Start in die neue Woche auf Buchfresserchens Blog:

Magst du Bildbände gerne und wenn ja, welche Art?

Ich liebe Bildbände! Aber auf eine ganz bestimmte Art mag ich mich da gar nicht festlegen …

Zahlenmäßig überlegen sind in meinen Bücherregalen auf jeden Fall Kunstbildbände (mein größtes Buch ist ein Botticelli-Bildband, der seinen eigenen Koffer  hat!), Ausstellungskataloge, Künstlermonographien usw.

Aber ich habe auch noch eine Menge anderer Bildbände, z. B. Fotobände wie Moonage Daydream mit Fotografien von David Bowie aus den frühen 70ern, zwei limitierte und nummerierte Fotobände mit Fotos von The Who und Kissstory (obwohl ich gar kein Kiss-Fan bin, aber das Buch ist genial!).

Dazu kommen dann noch Designbücher (z. B. London Interiors - ich liebe Bücher mit Fotos von fremden Wohnungen!), Fotobände über bestimmte Städte oder auch so abgefahrenes Zeug wie Chandlers Welt, ein Bildband über Los Angeles auf den Spuren von Raymond Chandler … und dann hab ich natürlich auch noch ein paar Kochbücher … 



Und bei Bildbänden stellt sich für mich natürlich auch die Frage Buch oder eReader nicht … Da muss Papier her!

Wie sieht’s bei Euch aus? Mögt ihr auch Bildbände oder lest ihr lieber nur ganz normale Bücher?

PS: Falls ihr es noch nicht gesehen habt: Meine Buchverlosung im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude läuft noch bis zum 06. Mai!

Samstag, 23. April 2016

Blogger schenken Lesefreude


Zum heutigen Welttag des Buches findet auch 2016 die alljährliche Aktion Blogger schenken Lesefreude statt.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion vor 4 Jahren von Christina und Dagmar, die mittlerweile von Sonny unterstützt werden.

Nachdem ich letztes Jahr leider keine Zeit hatte, möchte ich dieses Jahr wieder mitmachen und die folgenden Bücher verlosen:



Der Seidenspinner von Robert Galbraith (Taschenbuch)
Im Schutz der Schatten von Helene Tursten (Hardcover - signiert)
Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón (Hardcover)

Was müsst ihr tun, um eines dieser Bücher zu gewinnen?

Meldet euch einfach bis zum 06. Mai (Mitternacht) zu meinem Newsletter an, die Gewinner werden am 07. Mai ausgelost und per E-Mail benachrichtigt.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Blogger schenken Lesefreude“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden. Die Gewinner werden am 07. Mai 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die Bücher werden nach Mitteilung der jeweiligen Adresse der Gewinner per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Donnerstag, 21. April 2016

Lieblingsbuchläden: Skoob in London



Vollkommen zu Recht wurde Skoob vom Londoner Time Out Magazine 2010 zum »Best Book Shop« gekürt: Es gibt nicht nur 10 % Rabatt für Studenten, einen Paketservice, sodass man seine Neuerwerbungen nicht selbst schleppen muss, sondern auch eine schier unglaubliche Auswahl.






Der Laden liegt ein wenig versteckt an der Hinterseite des kleinen Einkaufszentrums The Brunswick (nächste Tube-Station: Russell Square) im Untergeschoss. Schon beim Reinkommen wird man von einer Auswahl an kostenlosen Büchern und zahlreichen Veranstaltungsplakaten begrüßt.

Im Verkaufsraum selbst biegen sich die Regalbretter unter ihrer schweren Last fast durch. Hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Und falls man das Gewünschte tatsächlich doch nicht finden sollte, so informieren einen zahlreiche Schilder, dass sich eine Nachfrage beim Personal durchaus lohnen könnte, da sich im Lager noch einige Tausend Bücher mehr befinden.




Skoob ist ein Paradies für Vielleser auf der Suche nach günstigen Secondhand-Büchern. Hier gibt es nicht nur Romane sämtlicher Kategorien, sondern auch Sachbücher so ziemlich sämtlicher Themengebiete, die man sich nur wünschen kann. Und aufgrund der schieren Masse an Büchern kann man sich hier schon mal einen Nachmittag lang aufhalten …




http://www.skoob.com/

Montag, 18. April 2016

Cineastische Montagsfrage



Immer wieder montags: Die Montagsfrage von Buchfresserchen:

Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?

Bewusst mache ich das nicht, aber meistens sehe ich die Handlung »bildlich« vor meinem inneren Auge. Das funktioniert aber natürlich nicht, wenn es in meinem aktuellen Buch um etwas geht, das ich mir schwer vorstellen kann.

Ich lese z. B. zurzeit ausnahmsweise ein Fantasybuch (normalerweise gar nicht mein Genre) und da läuft nix … Da kann ich mir nicht mal die Landschaft vorstellen, geschweige denn die ganzen »nichtmenschlichen« Wesen, die da durch die Handlung wuseln.

Vielleicht ist das ja der Grund, dass ich am liebsten Bücher lese, die im Hier und Jetzt spielen? Weil ich da nicht auf mein Kopfkino verzichten muss?

Wie sieht’s bei euch aus? Läuft eure Lektüre vor eurem inneren Auge in Technicolor und im Cinemascope-Format ab?

Donnerstag, 14. April 2016

Lesung: Helene Tursten


Auf dem Weg zur Lesung mit Helene Tursten fiel mir auf, dass ich bei meiner letzten Aufräumaktion sämtliche Stifte aus meinen Manteltaschen entfernt hatte und dass sich aus mir unerfindlichen Gründen auch in meiner Handtasche kein Schreibwerkzeug finden ließ.

Also hechtete ich kurz vor Ladenschluss noch zu Muji rein und kaufte den erstbesten Stift. Und der gefällt mir jetzt so gut, dass ich mir von der Sorte noch ein paar holen werde …

Mit Moleskine (wenigstens das hatte ich nicht vergessen) und Muji-Stift bewaffnet ging’s dann ein paar Türen weiter zu Hugendubel, zur ausverkauften Lesung der schwedischen Krimiautorin. 

Dank meiner Mutter (ich habe ja keinen Fernseher) wusste ich, dass die Serie mit der Kriminalinspektorin Irene Huss bereits verfilmt wurde. Das neueste Buch von Helene Tursten ist jedoch das erste einer neuen Reihe. Sie war der Meinung, dass Irene Huss mit 50 zu alt sei für ihren Job und kreierte die 28jährige Embla Nyström. Die hat nun ihren ersten Einsatz im Krimi Jagdrevier. Das heißt, ihr erster Einsatz ist es nur als Hauptfigur, im Huss-Krimi Brandhaus hatte Embla Nyström bereits eine Nebenrolle.

In Jagdrevier, das vorwiegend in den dunklen Wäldern nahe Göteborg spielt, geht es um eine Jagdgesellschaft. Helene Tursten selbst jagt allerdings nicht - ganz im Gegenteil: Sie ist seit 20 Jahren Vegetarierin. Ungefähr zur gleichen Zeit musste sie wegen einer Rheuma-Erkrankung ihren Beruf als Zahnärztin aufgeben, sattelte erst um auf Übersetzerin medizinischer Fachtexte und begann schließlich zu schreiben.

Hilfreich war dabei die Tatsache, dass ihr Ehemann früher Polizist war. Da ist es auch keine Überraschung, dass ihr schon öfter von Polizisten bescheinigt wurde, dass sich ihre Romane sehr nah an der Realität bewegen.

Eine Option an den Filmrechten für die ersten drei Romane dieser Serie hat Tursten bereits verkauft, geschrieben hat sie bisher zwei davon (der zweite Band kommt im August in Schweden heraus) und Ideen sind vorhanden für mindestens vier. Denn im Laufe der Reihe will sie das »dunkle Geheimnis« lüften, das sich in Emblas Vergangenheit verbirgt …

Montag, 11. April 2016

Ungelesene Montagsfrage


Erst dachte ich, auf die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen könnte ich keine Antwort finden, aber dann fiel mir auf, dass ja nicht nur nach »Buchreihe« gefragt wird:

Wenn du ein/e Buch/reihe restlos vergessen könntest, um es/sie nochmal neu zu lesen, welche/s wäre das?

Ich streiche also die »Reihe«, sodass die Frage nur noch nach dem einen Buch, das ich gerne noch einmal mit ganz frischen Augen lesen möchte, bleibt.

Auch da musste ich ein Weilchen nachdenken … Und mich kurz vor meine Bücherregale stellen, um nach einer möglichen Antwort zu suchen. Aber natürlich kamen dabei wieder nur die üblichen Verdächtigen zum Vorschein.

Um jetzt nicht schon wieder mit meinem Lieblingsbuch Die schrecklichen Kinder anzukommen, habe ich mich für Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde entschieden. 

Das habe ich mit zwölf das erste Mal gelesen und wundere mich heute noch, dass ich es damals doch schon gut genug verstanden habe, um es zu mögen. 

Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass ich es jetzt mit meinem Wissen über die viktorianische Zeit (das ich mit zwölf natürlich noch nicht hatte), sehr viel mehr zu schätzen weiß.

Den Inhalt komplett vergessen und es noch einmal zum ersten Mal lesen zu können, würde für mich sicher bedeuten, dass ich die Lektüre viel mehr genießen würde als damals!

Wie sieht’s bei euch aus? Gibt es für euch ein Buch, das ihr gerne noch einmal ganz neu erfahren würdet? Oder sogar eine ganze Buchreihe?

Donnerstag, 7. April 2016

Rezension und Buchverlosung: Letzte Ausfahrt Oxford von Veronica Stallwood

In der berühmten Oxforder Bodleian Library werden wertvolle Bücher gestohlen. Autorin Kate Ivory soll herausfinden, was dahintersteckt. Im Laufe ihrer Ermittlungen kommt ihr der Verdacht, dass die Diebstähle mit einem vor einem Jahr verübten Mord zusammenhängen.

Der Schauplatz ist Oxford, die Protagonistin ist Schriftstellerin, es geht um Bücher, es ist ein Krimi - das klingt nach einem Buch ganz nach meinem Geschmack. 

Ich konnte dann auch richtig schön in Beschreibungen von Oxford schwelgen und dass einer der Charaktere gerade einen Kurs in Kreativem Schreiben macht, fand ich auch sehr interessant. 

Besonders gut gefiel mir, wie dieser Charakter seine Kursaufgaben dazu verwendete, über wirkliche Geschehnisse aus seiner Vergangenheit zu schreiben und diese als Fiktion auszugeben. Die dazugehörigen Kommentare seiner Kursleiterin fand ich sehr erheiternd.

Protagonistin Kate war mir sehr sympathisch. Zu Beginn des Buches stellt sie gleich die schöne Aussage auf »Wie viel einfacher war es doch, die Bücher anderer Leute zu lesen, anstatt selbst eines zu schreiben!«. Dem ist natürlich nichts hinzuzufügen.

Ein klein wenig mehr Spannung hätte es für mich insgesamt aber ruhig sein können. Letzte Ausfahrt Oxford fällt eher in die Kategorie behäbiger Cozy-Krimi, wer gerne Inspektor Barnaby schaut, wird die Bücher von Veronica Stallwood lieben.

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Letzte Ausfahrt Oxford. Alle, die sich ab heute (07. April 2016) bis zum 20. April 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Letzte Ausfahrt Oxford“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 21. April 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 4. April 2016

Getauschte Montagsfrage



Buchfresserchens heutige Montagsfrage ist eine von mir vorgeschlagene Frage:

Was haltet ihr von Büchertausch, z. B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

Bei Bookcrossing bin ich schon seit vielen Jahren aktiv, es macht einfach zu viel Spaß zu sehen, wo die Bücher teilweise landen. Ich setze oft auch Bücher auf Reisen aus. Natürlich sind mir viele Bücher für Bookcrossing »in the wild« zu schade, aber dafür gibt es ja dann offizielle Bookcrossing-Zonen, da ist die Gefahr, dass ein Buch im Müll landet, gebannt (oder zumindest extrem gering).

Seit einiger Zeit habe ich ganz in der Nähe einen offenen Bücherschrank, den ich heiß und innig liebe. Natürlich findet man dort oft nur ausrangierte olle Kamellen (Konsalik, Simmel, u. ä.), aber ab und zu finde ich dann doch auch ein Schätzchen. Zum Beispiel ein nagelneues Exemplar von Solo von William Boyd. Aber selbst, wenn der Bücherschrank nichts für meinen Geschmack bietet, macht es mir sehr viel Spaß, einfach nur die Bücher durchzuschauen. Und natürlich ist er perfekt, um die Bücher auszurangieren, die ich nicht mehr haben will. Da ist übrigens garantiert nichts von Konsalik oder Simmel dabei.

Wie sieht’s bei euch aus? Tauscht ihr auch - öffentlich oder vielleicht auch nur rein privat? Oder schickt ihr sogar ab und zu ein Buch per Bookcrossing auf die Reise?